Montag, 30. Januar 2017

PDF-Buch | Die perfekte Ehe von Samael Aun Weor


Leseprobe aus dem PDF-Buch Die perfekte Ehe, geschrieben vom Gnostiker Samael Aun Weor. PDF-Datei ist unter dem Text verlinkt:

Gott ist Liebe, seine Liebe erschafft und schafft erneut.
Wonnige Worte der Liebe führen schließlich zum glühenden Kuss der Verehrung. Der Sexualakt ist die wahrhafte Wesenseinheit der Liebe in der psycho-physiologischen Realität unserer Natur.
Wenn sich Mann und Frau sexuell vereinigen, findet ein Schöpfungsakt statt. In diesen Momenten höchster Verehrung sind Er und Sie ein einziges androgynes Wesen, mit der Macht zu erschaffen wie die Göttern.
Die Elohim sind männlich und weiblich. Mann und Frau in liebender sexueller Vereinigung sind während der höchsten Ekstase der Liebe ein wahrhaft furchtbar göttlicher Elohim.
In diesen Momenten sexuellen Einsseins sind wir tatsächlich im Laboratorium, im Oratorium der heiligen Alchemie.
Große Hellseher können in solchen Augenblicken das vereinte Paar von gewaltigem, göttlichem Glanze umgeben sehen. Wir sind in das heilige Reich, in das Sanctum Regnum der hohen Magie eingetreten. Mit diesen gewaltigen göttlichen Kräften können wir den Teufel, den wir in uns tragen, eliminieren und uns in große Hierophanten verwandeln.
In dem Masse, in dem sich der Sexualakt verlängert und die wundervollen Zärtlichkeiten der Ekstase zunehmen, fühlt man eine spirituelle, alles verzaubernde Lust. Wir laden uns mit universeller Elektrizität und mit göttlichem Magnetismus auf, gewaltige kosmische Kräfte werden auf dem Grund der Seele gespeichert. Die Chakras des Astralkörpers beginnen zu leuchten und die mysteriösen Kräfte der großen kosmischen Mutter fließen durch alle Kanäle unseres Organismus.
Der glühende Kuss, die intimen Zärtlichkeiten, sie verwandeln sich zu wundervollen Klängen, deren Resonanz in der Aura des Universums ergreifend widerhallen.
Es fehlen uns die Worte, jene Momente höchster Lust zu beschreiben. Die feurige Schlange wird erregt, die Feuer des Herzens erglühen und majestätisch funkeln auf der Stirn des sexuell vereinten Paares die furchtbar göttlichen Strahlen des Vaters.
Wenn Mann und Frau imstande sind, sich vor dem Orgasmus zurückzuziehen, wenn sie in diesen Momenten höchsten Glücks die Willenskraft aufbringen, das animalische Ego zu beherrschen und sich vom Sexualakt ohne Orgasmus, ohne Samenejakulation, weder innerhalb noch außerhalb der Scheide noch sonstwo zurückzuziehen, dann, ja dann haben sie einen Akt der Sexualmagie vollbracht. Im Okkultismus heißt dieser Vorgang Arkanum AZF.
Mit dem Arkanum AZF können wir dieses wundervolle Licht zurückhalten, all diese kosmischen Ströme, all diese göttlichen Kräfte. Es erwacht die Kundalini, das heilige Feuer des Heiligen Geistes in uns, und wir verwandeln uns zu gewaltig, erhabenen Göttern.
Wenn wir aber den Samen ejakulieren, verlieren sich die kosmischen Ströme in den universellen Strömungen und in die Seelen der beiden Wesen dringt ein blutigrotes Licht ein, die luziferischen Kräfte des Bösen, ein verderblicher Magnetismus. Eros zieht sich weinend zurück, die Pforte zum Paradies des Gartens Eden schließt sich, die Liebe wird zur Desillusion. Es folgt die Ernüchterung, die traurige Realität in diesem Tal der Tränen.

Wenn wir imstande sind, uns vor dem sexuellen Orgasmus zurückzuziehen, erwacht die feurige Schlange unserer magischen Kräfte.
Die Kabbalisten sprechen vom Neunten Kreis. Der Neunte Kreis der Kabbala ist die Sexualität.
Der Abstieg in den Neunten Kreis war in den antiken Mysterien die größte Prüfung für die höchste Würde des Hierophanten. Jesus, Hermes, Buddha, Dante, Zarathustra usw., sie alle mussten in die Neunte Sphäre absteigen, um mit dem Feuer und dem Wasser zu arbeiten - Ursprung von Welten, Tieren, Menschen und Göttern. Jede wirkliche und legitime weiße Einweihung beginnt an diesem Punkt.
Der Menschensohn wird in der Neunten Sphäre geboren. Der Menschensohn wird aus Wasser und Feuer geboren.
Wenn der Alchimist im Magisterium des Feuers seine Arbeit beendet hat, empfängt er die Venustische Einweihung.
Die Vermählung der Seele mit dem Lamm ist das größte Fest der Seele. Der große Herr des Lichtes tritt in sie ein. Er wird menschlich, die Seele göttlich. Aus dieser Mischung zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen entsteht das, was der Anbetungswürdige so treffend den Menschensohn bezeichnete.
Der größte Triumph der höchsten Anbetung ist die Geburt des Menschensohnes in der Krippe der Welt.
Zwei sich liebende Menschen sind wahrhaftig zwei Harfen in wunderbarer Harmonie, eine Ekstase der himmlischen Seligkeit, bar einer Definition, denn keine Definition kann diesem Gefühl gerecht werden. Das ist Liebe.
Der Kuss ist die tiefe, mystische Weihe zweier Seelen, die sich verehren und lieben. Der Sexualakt ist der Schlüssel, mit dem wir uns in Götter verwandeln. Wisset, die ihr einander wahrhaftig liebt, dass Gott die Liebe ist. Lieben - wie wunderschön ist es zu lieben. Liebe nährt sich von Liebe; nur durch Liebe ist die alchemistische Hochzeit möglich.
Jesus, der geliebte Meister, erlangte die Venustische Einweihung im Jordan. Im Augenblick der Taufe drang der Christus durch die Zirbeldrüse in den Körper von Jesus ein. Das Wort ward Fleisch geworden und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit als die des Eingeborenen Sohnes voll der Gnade und der Wahrheit.
Dem Wissenden gibt das Wort Macht. Niemand sprach es außer Ihm, der es in sich inkarnierte. In der Apokalypse (Ott 1,10-18) beschreibt der Heilige der Offenbarung den Menschensohn, den Sohn unseres Kusses, in folgenden Versen: Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune (das Wort), die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus (das magnetische Zentrum im Steißbein), und nach Smyrna (das magnetische Zentrum der Prostata), und nach Pergamon (das Sonnengeflecht im Bereich des Nabels), und nach Thyatira (das magnetische Herzzentrum) und nach Sardes (das magnetische Zentrum im Kehlkopf), und nach Philadelphia (das Auge der Weisheit, das Zentrum der Hellsichtigkeit zwischen den Augenbrauen) und nach Laodizea (die Korona der Heiligen, magnetisches Zentrum der Zirbeldrüse).
Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohne gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel (die Tunika aus weißem Leinen eines jeden Meisters, die Tunika der Herrlichkeit. Die sieben Kandelaber, die der Heilige der Offenbarung sah, sind die sieben Kirchen der Wirbelsäule).
Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme (immer unbefleckt und rein) und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; (das Wasser des Menschen, die Samenflüssigkeit) und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, (die sieben Engel, die die sieben Kirchen des Rückenmarks regieren) und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert (das Wort) und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; er aber legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Wenn der innere Christus in die Seele eindringt, verwandelt er sich: er wird zu ihr, sie zu ihm; er wird menschlich, sie wird göttlich. Aus dieser göttlichen und menschlichen alchimistischen Mischung entsteht das, was unser Heiland und Retter so treffend den Menschensohn nennt.
Die Alchimisten sagen, wir müssen den Mond in die Sonne verwandeln. Der Mond ist die Seele, die Sonne ist der Christus. Die Verwandlung des Mondes in die Sonne ist nur mit Hilfe des Feuers möglich und dieses Feuer kann nur in der liebenden Gemeinschaft der "Perfekten Ehe" entfacht werden.
Die Perfekte Ehe ist die Verbindung zweier Wesen: einem das mehr und das andere das vollkommener liebt.
Der Menschensohn wird aus Wasser und Feuer geboren. Das Wasser ist der Samen, das Feuer ist der Geist.
Gott erstrahlt über dem perfekten Paar.
Der Menschensohn hat die Macht über das lodernde Feuer, über die stürmische Luft, über die brausenden Wogen des Meeres und über die duftende Erde.
Der Sexualakt ist gewaltig. Zu Recht sagt die Apokalypse: Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinaus gehen. (Off 3,12).

PDF: Samael Aun Weor - Die Perfekte Ehe (185 S.)

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